Im Prinzip soll mit 'italienischer' taktischer Ausrichung (in Zahlen wohl am ehesten 4-2-3-1) gespielt werden :
* Mitspielender Torwart.
* Davor 'traditionelle' Viererkette : kopfballstarke, zweikampfstarke Innenverteidiger und schnelle, aggressive Aussenverteidiger, die sich auch in die Offensive einschalten können.
* Ein zentral defensiver Mittelfeldspieler ohne Offensivaufgaben, siehe Gattuso
* Zwei 'gestalterisch tätige' zentrale Mittelfeldspieler, wobei schon einer erkennbar defensiver orientiert sein soll als der andere, siehe Pirlo/Totti.
* Ein zentraler Stürmer, dessen Hauptaufgabe aber nicht das Toreschießen ist, sondern die Anspielbarkeit - Ball halten, ablegen, etc.. siehe Toni.
* zwei offensiv ausgerichtete Aussen im Mittelfeld. Diese wären auf einer Schematafel etwa auf einer Höhe mit dem offensivsten zentralen Mittelfeldmann angeordnet. Für aus dem Spiel fallende Tore sollten diese beiden Spiele 'theoretisch' Topscorer sein.
In Wahrheit trifft 4-2-3-1 die Sache auch nicht so ganz, weil aus der sich ergebenden defensiven Kompaktheit meist mehr Platz für die Aussenverteidiger entsteht, so daß diese schematisch eher auf einer Höhe mit dem defensivsten der zentralen Mittelfeldspieler stünden; um mal wieder das Beispiel Italien heranzuziehen, Grosso/Zambrotta sind natürlich offensivere Spieler als Gattuso - das wäre dann also 2-3-1-3-1... Wie auch immer.
Dürfte vor allem interessant werden, mit mittelmässig talentierten Fussballern eine Viererkette auszuprobieren. Wie vermittelt man das am einfachsten ?
- verschieben, verschieben, verschieben
- übergeben beim Kreuzen
- 'einer ist immer der Libero'
Eigentlich sollte es sehr einfach sein, in der Praxis ist es das aber häufig nicht.
Mittwoch, 21. März 2007
Interessant
Statistische Analyse [Bearbeiten]
Der Sportwissenschaftler Roland Loy hat statistische Betrachtungen auf der Basis von 3000 Spielanalysen angestellt. Dabei stellte er unter anderem - gegen landläufige Vorurteile - fest:
* Angriffe über die Flügel versprechen nicht mehr Erfolg als Angriffe durch die Mitte.
* Nur in gut 40 Prozent der Spiele gewinnt diejenige Mannschaft, die mehr Zweikämpfe für sich entschieden hat.
* Nur ein Drittel der Partien wird von der Mannschaft gewonnen, die öfter in Ballbesitz war als die gegnerische Mannschaft.
* Die Erfolgsquote beim Strafstoß liegt bei 77%, unabhängig davon, ob der Gefoulte den Strafstoß schießt oder ein anderer Spieler.
* Beim Strafstoß ist es irrelevant, ob der Spieler in eine Ecke oder in die Mitte schießt. Erfolgversprechend ist es, den Ball in die obere Hälfte des Tores zu schießen.
* Nach Eckstößen, die auf den kurzen (nahen) Pfosten gespielt werden, fallen deutlich mehr Tore als nach Eckstößen auf den langen (weiten) Pfosten.
Der Sportwissenschaftler Roland Loy hat statistische Betrachtungen auf der Basis von 3000 Spielanalysen angestellt. Dabei stellte er unter anderem - gegen landläufige Vorurteile - fest:
* Angriffe über die Flügel versprechen nicht mehr Erfolg als Angriffe durch die Mitte.
* Nur in gut 40 Prozent der Spiele gewinnt diejenige Mannschaft, die mehr Zweikämpfe für sich entschieden hat.
* Nur ein Drittel der Partien wird von der Mannschaft gewonnen, die öfter in Ballbesitz war als die gegnerische Mannschaft.
* Die Erfolgsquote beim Strafstoß liegt bei 77%, unabhängig davon, ob der Gefoulte den Strafstoß schießt oder ein anderer Spieler.
* Beim Strafstoß ist es irrelevant, ob der Spieler in eine Ecke oder in die Mitte schießt. Erfolgversprechend ist es, den Ball in die obere Hälfte des Tores zu schießen.
* Nach Eckstößen, die auf den kurzen (nahen) Pfosten gespielt werden, fallen deutlich mehr Tore als nach Eckstößen auf den langen (weiten) Pfosten.
Donnerstag, 15. März 2007
Spielformen
3 Angreifer 2 Verteidiger + Torwart :
Angriff ab der Mittellinie nach Abstoss, schneller Abschluss, mit Abseits.
Variation 5 Angreifer, 3 Verteidiger.
5 Angreifer, 3 Verteidiger, 3 kleine Tore, die von den Angreifern mit Ball durchlaufen werden müssen.
Spiel 2v2 auf grosse Tore, Spielraum ca. 15m, mit Torhütern.
Spiel 2v2 auf kleine Tore, mit Anspielern ausserhalb des Felds.
Spiel 6v6 auf grosse Tore, bei einer Mannschaft gehen zwei Spieler zwei Runden laufen, diese Mannschaft spielt dann solange in Unterzahl, danach eben Wechsel.
Angriff ab der Mittellinie nach Abstoss, schneller Abschluss, mit Abseits.
Variation 5 Angreifer, 3 Verteidiger.
5 Angreifer, 3 Verteidiger, 3 kleine Tore, die von den Angreifern mit Ball durchlaufen werden müssen.
Spiel 2v2 auf grosse Tore, Spielraum ca. 15m, mit Torhütern.
Spiel 2v2 auf kleine Tore, mit Anspielern ausserhalb des Felds.
Spiel 6v6 auf grosse Tore, bei einer Mannschaft gehen zwei Spieler zwei Runden laufen, diese Mannschaft spielt dann solange in Unterzahl, danach eben Wechsel.
1.
Fußballtraining
Tipps zum Ausdauer, Schnelligkeit und Koordinationstraining:
(Die Inhalte der Balltechnik, Taktik usw., werden nicht angesprochen. Dafür gibt es spezielle Trainer die Ihr Handwerk viel besser verstehen als ich. Ich bin Konditionstrainer!)
Innerhalb meiner Trainingszeit mit den verschiedenen Fußballmannschaften konnte ich folgende Erfahrung machen:
-> Im allgemeinen wird zu wenig gedehnt (dies hat zu Folge das die Verletzungsgefahr sowie die Verletzungsanfälligkeit sehr hoch ist)
-> Die Grundausdauer wird zuwenig berücksichtigt (dadurch werden die folgenden Trainingseinheit im Bereich der Schnelligkeit, Koordination den meisten Spielern / Spielerinnen zu Qual)
-> Die Koordination bezieht sich nur auf den Ballkoordination, die Aspekte Lauf und Sprungkoordination kommen leider zu kurz, die folge ist das viele Spieler in den wichtigen ersten Metern zu langsam sind.
Daher kann ich folgende Tipps geben:
1. Am Anfang von einer Trainingsperiode, viel Augenmerk auf die Grundausdauer legen. Die Spieler / Spielerin müssen nicht täglich einen Marathon laufen, sollten aber 2 mal 45min. Dauerlauf mit Plus 140-160 laufen.
2. Vor und nach einem Training (egal ob Taktik, Ausdauer, Schnelligkeit usw.) min. 15 min. Dehnen. Vor einem Training wird empfohlen das die Muskulaturen im Bein Bereich angedehnt wird (Dehnungsdauer zirka 10 Sekunden zwei bis drei mal). Nach einem Training den Körper von oben nach unten ausdehnen (Dehnungsdauer zirka 45 Sekunden)
3. Koordinationsschulung im Sprint und Sprung Bereich, Übungen wären zum Beispiel:
Sprint ABC
- Fußgelenkläufe
- Kniehebeläufe
- Anfersen
- Sprungläufe
(Variationen einbauen. Übungen rückwärts, vorwärts ausführen lassen. Übungen integrieren mit Fußgelenklaufen anfangen übergehen in Kniehebeläufe und als letzte Teilübung Sprunglaufe (jeder Teil zirka 30 Meter))
Sprung ABC
- Anhocksprünge
- Prellsprüngen
- Schocksprünge
(Auch Ihr die Variation nicht vergessen!)
Die oben genannten Übungen verbessern zum einen die Koordination und zum anderem die Schnelligkeit und Spritzigkeit.
4. Schnelligkeit sowie Schnelligkeitsausdauer
Ist die Grundausdauer aufgebaut können die speziellen Ausdauerformen Schnelligkeit sowie Schnelligkeitsausdauer trainiert werden.
Die Unterschiede:
Schnelligkeit (wie schnell ist der Spieler am Ball)
Schnelligkeitsausdauer (wie lange kann eine Spieler mit der maximal Schnelligkeit sprinten)
Die Schnelligkeit ist zum großen Masse in unsere Wiege gelegt worden, dies soll jetzt nicht heißen das man die Schnelligkeit nicht verbessern kann. Durch Koordination (Sprint ABC Übungen), Kraft (Sprung ABC Übungen) sowie durch folgende Übungen kann die Schnelligkeit manchmal extrem verbessert werden
Übungen:
- Fliegende Sprint (Schnelligkeit)
Der Spieler sprinten 10 Meter vor einer Marke los ab der Marke muss er 100% seiner Schnelligkeit erreicht haben diese hält er dann 20 Meter und lauft dann locker aus
- Steigerungssprint (Schnelligkeit)
Die Länge der Sprintstrecke ist ca. 80 Meter.
Der Spieler lauft langsam los und steigert die Geschwindigkeit je gelaufenen Meter fortlaufend die letzten 10 Meter muss er dann 100% seiner Sprintgeschwindigkeit erreicht haben
- X Läufe (Schnelligkeitsausdauer)
Die diagonale eines Fußballfeldes wird in höherem Tempo gesprintet (ca. 80% der Sprintgeschwindigkeit) die breite zum anderem Eckpunkt wird lockerer getrappt (Wiederholung der X Läufe 6 bis 10 mal)
- Minutenläufe (Schnelligkeitsausdauer)
1 - 2 - 3 - 5 - 4 - 2
Die oben stehenden Ziffern sind zum Beispiel die Minuten die in einem mittlerem Tempo gelaufen werden die Pausen dazwischen sind immer die hälfte der Laufdauer
1 Min. Tempolauf - 1/2 Min. Trabben - 2 Min. Tempolauf - 1 Min. Trabben - 3 Min. Tempolauf 1 1/2 Min. Trabben usw....
Natürlich gibt es viel mehr Übungen aber für den Anfang reicht es voll und ganz. Ein gut ausgebildeter Trainer kann die Übungen kombinieren, selbst ausbauen und an seine Mannschaft bringen. Kombinationen wären zum Beispiel für mich einige Übungen mit dem Ball und einem Torschutz abzuschließen.
Trainingsbeispiel 1 (Ausgelegt auf Schnelligkeit)
- 15 Min. lockeres Traben mit Ball
- 15 Min. Dehnen (andehnen) inkl. Rückenkräftigung
- 15 Min. Sprint / Sprung ABC(mit Variationen)
- 5 bis 10mal 80 Meter Steigerungsläufe
- 5 bis 10mal 20 Meter Fliegender Sprint
das eigentliche Fußballtraining (wie gehabt und zur Saison passend). Das Spiel darf natürlich nicht fehlen.
- 10 Minuten lockeres Auslaufen mit Laufgymnastik
Tipps zum Ausdauer, Schnelligkeit und Koordinationstraining:
(Die Inhalte der Balltechnik, Taktik usw., werden nicht angesprochen. Dafür gibt es spezielle Trainer die Ihr Handwerk viel besser verstehen als ich. Ich bin Konditionstrainer!)
Innerhalb meiner Trainingszeit mit den verschiedenen Fußballmannschaften konnte ich folgende Erfahrung machen:
-> Im allgemeinen wird zu wenig gedehnt (dies hat zu Folge das die Verletzungsgefahr sowie die Verletzungsanfälligkeit sehr hoch ist)
-> Die Grundausdauer wird zuwenig berücksichtigt (dadurch werden die folgenden Trainingseinheit im Bereich der Schnelligkeit, Koordination den meisten Spielern / Spielerinnen zu Qual)
-> Die Koordination bezieht sich nur auf den Ballkoordination, die Aspekte Lauf und Sprungkoordination kommen leider zu kurz, die folge ist das viele Spieler in den wichtigen ersten Metern zu langsam sind.
Daher kann ich folgende Tipps geben:
1. Am Anfang von einer Trainingsperiode, viel Augenmerk auf die Grundausdauer legen. Die Spieler / Spielerin müssen nicht täglich einen Marathon laufen, sollten aber 2 mal 45min. Dauerlauf mit Plus 140-160 laufen.
2. Vor und nach einem Training (egal ob Taktik, Ausdauer, Schnelligkeit usw.) min. 15 min. Dehnen. Vor einem Training wird empfohlen das die Muskulaturen im Bein Bereich angedehnt wird (Dehnungsdauer zirka 10 Sekunden zwei bis drei mal). Nach einem Training den Körper von oben nach unten ausdehnen (Dehnungsdauer zirka 45 Sekunden)
3. Koordinationsschulung im Sprint und Sprung Bereich, Übungen wären zum Beispiel:
Sprint ABC
- Fußgelenkläufe
- Kniehebeläufe
- Anfersen
- Sprungläufe
(Variationen einbauen. Übungen rückwärts, vorwärts ausführen lassen. Übungen integrieren mit Fußgelenklaufen anfangen übergehen in Kniehebeläufe und als letzte Teilübung Sprunglaufe (jeder Teil zirka 30 Meter))
Sprung ABC
- Anhocksprünge
- Prellsprüngen
- Schocksprünge
(Auch Ihr die Variation nicht vergessen!)
Die oben genannten Übungen verbessern zum einen die Koordination und zum anderem die Schnelligkeit und Spritzigkeit.
4. Schnelligkeit sowie Schnelligkeitsausdauer
Ist die Grundausdauer aufgebaut können die speziellen Ausdauerformen Schnelligkeit sowie Schnelligkeitsausdauer trainiert werden.
Die Unterschiede:
Schnelligkeit (wie schnell ist der Spieler am Ball)
Schnelligkeitsausdauer (wie lange kann eine Spieler mit der maximal Schnelligkeit sprinten)
Die Schnelligkeit ist zum großen Masse in unsere Wiege gelegt worden, dies soll jetzt nicht heißen das man die Schnelligkeit nicht verbessern kann. Durch Koordination (Sprint ABC Übungen), Kraft (Sprung ABC Übungen) sowie durch folgende Übungen kann die Schnelligkeit manchmal extrem verbessert werden
Übungen:
- Fliegende Sprint (Schnelligkeit)
Der Spieler sprinten 10 Meter vor einer Marke los ab der Marke muss er 100% seiner Schnelligkeit erreicht haben diese hält er dann 20 Meter und lauft dann locker aus
- Steigerungssprint (Schnelligkeit)
Die Länge der Sprintstrecke ist ca. 80 Meter.
Der Spieler lauft langsam los und steigert die Geschwindigkeit je gelaufenen Meter fortlaufend die letzten 10 Meter muss er dann 100% seiner Sprintgeschwindigkeit erreicht haben
- X Läufe (Schnelligkeitsausdauer)
Die diagonale eines Fußballfeldes wird in höherem Tempo gesprintet (ca. 80% der Sprintgeschwindigkeit) die breite zum anderem Eckpunkt wird lockerer getrappt (Wiederholung der X Läufe 6 bis 10 mal)
- Minutenläufe (Schnelligkeitsausdauer)
1 - 2 - 3 - 5 - 4 - 2
Die oben stehenden Ziffern sind zum Beispiel die Minuten die in einem mittlerem Tempo gelaufen werden die Pausen dazwischen sind immer die hälfte der Laufdauer
1 Min. Tempolauf - 1/2 Min. Trabben - 2 Min. Tempolauf - 1 Min. Trabben - 3 Min. Tempolauf 1 1/2 Min. Trabben usw....
Natürlich gibt es viel mehr Übungen aber für den Anfang reicht es voll und ganz. Ein gut ausgebildeter Trainer kann die Übungen kombinieren, selbst ausbauen und an seine Mannschaft bringen. Kombinationen wären zum Beispiel für mich einige Übungen mit dem Ball und einem Torschutz abzuschließen.
Trainingsbeispiel 1 (Ausgelegt auf Schnelligkeit)
- 15 Min. lockeres Traben mit Ball
- 15 Min. Dehnen (andehnen) inkl. Rückenkräftigung
- 15 Min. Sprint / Sprung ABC(mit Variationen)
- 5 bis 10mal 80 Meter Steigerungsläufe
- 5 bis 10mal 20 Meter Fliegender Sprint
das eigentliche Fußballtraining (wie gehabt und zur Saison passend). Das Spiel darf natürlich nicht fehlen.
- 10 Minuten lockeres Auslaufen mit Laufgymnastik
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